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Pressemeldung - ORGANIC & PIWI WineAward 24

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Frasdorf: Mit den Frühjahrsausgaben der ORGANIC und PIWI WINE AWARDS hatte die WINE SYSTEM Jury jüngst gleich zwei internationale Verkostungen auf den Tischen. Und wie schon im Herbst 23 war der Umgang mit den Klimaveränderungen eines der sensorischen Hauptthemen. Denn: Das Klima bereitet auch der Bio- und PIWI-Szene anhaltenden Stress. Und: Es gibt immer mehr Weinschaffende, die sich kreativ und fachlich fundiert darauf einstellen. Viele der Teilnehmenden nutzen dazu die PAR® Bögen der WINE SYSTEM Awards, die mit 28 Parametern valide Rückschlüsse auf die relevanten Stellschrauben in Weinberg und Keller zulassen. Große Erfolge feiern mit diesem sensiblen Ansatz etwa die Winemaker des italienischen Produzenten Mare Magnum. Mit ihrem modernen, handwerklichen Stil ernten sie dreimal Grand Gold in der Kategorie Organic Red Wine. Und auch bei den PIWI Rankings zeigt sich vielfach, dass Qualitätsmanagement und stilistische Flexibilität sich auszahlen. Die detaillierten Rankings mit allen Sensorik-Profilen gibt es unter winesystem.de/organic-wine-award sowie winesystem.de/piwi-wine-award.

Qualitätssprünge bei den PIWIs
Während es PIWI Winzerinnen und Winzer, neben dem Klimastress, mit Reben zu tun haben, über deren individuelle Anforderungen die Weinwelt noch immer viel Neues lernt, scheinen gerade sie von der langfristigen Auswertung ihrer Weinqualitäten zu profitieren. Das lässt sich zumindest an den Ergebnissen der Teilnehmenden ablesen, die ihre PIWIs bereits seit Jahren zu den WINE SYSTEM Awards schicken. So können sich 2024 die PIWI Pioniere vom Weingut Höfflin am Kaiserstuhl und vom Weinhof Winter in der Weinregion Saale-Unstrut über Grand Gold freuen. Und auch WINE-SYSTEM-Neulinge zeigen, dass die Expertise mit den PIWIs in der Branche wächst. Zu ihnen zählen etwa die Weinmanufaktur VinVentum in Südtirol oder das Weingut Glöckner an der Nahe.

Sensorisches Know-how: Der doppelte Wert der Rankings
Dass es bei den PAR®-Auswertungen um weit mehr als Marketing geht, hat sich in der Branche rumgesprochen. So werden die Erkenntnisse aus den detaillierten sensorischen Datenblättern zunehmend genutzt, worauf auch die steigende Nachfrage bei den kostenlosen De-Briefings mit der PAR® Master Jury hinweist. Neben Anpassungen im Weinberg, etwa in Sachen Blattmanagement, Humuseintrag und Biodiversität, sind bei der aktuellen Verkostung auch Vinifikationsmaßnahmen zu erkennen, die sich positiv auf die Qualität auswirken. Hierzu zählen veränderte Maischestandzeiten, Reduzierung der Schwefelgaben, Kombination von Holz- und Stahlausbau und kreative Cuvéetierungen. All das verändert die Stilistik und wirkt den Auswirkungen des Klimawandels entgegen — mit neuen, teils sensationellen Ergebnissen.